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Folgen wir dem Bach im engen geschlungenen Tal weiter, passieren wir die ehemalige Rügersche Schokoladenfabrik. Weiter Bach abwärts passieren wir die ehemalige Makkaronifabrik, bevor wir am Ausgang des Lockwitztales das Gelände der ehemaligen Kelterei Lockwitzgrund erreichen. Hier beginnt sich uns die Weite des Elbtales zu erschliessen.
Im gesamten Verlauf des Lockwitztales wechseln sich an den umliegenden Hängen Mischwälder mit Obstplantagen und Wiesen ab.
Das Quellgebiet des Lockwitzbaches, der dem Tal seinen Namen gibt, liegt bei Oberfrauendorf auf etwa 555 Meter Höhe. Dieses Gebiet finden wir im Osterzgebirge zwischen dem Luchberg (576m), dem Kohlberg (595m) sowie dem Hochwald (698m). Der Lockwitzbach fliesst zur Elbe hin und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 470 Meter. Er liegt zwischen dem Einzugsgebiet von Weißeritz und Müglitz. Dabei umfasst das Einzugsgebiet des Lockwitzbaches etwa 83 Quadratkilometer. Jahreszeitlich schwankt der Pegel sehr stark. In der Geschichte gab es viele Hochwasser die das Tal verwüsteten. Daher wird für den Hochwasserschutz 1969 oberhalb von Reinhardtsgrimma ein Rückhaltebecken als Erddamm aufgeschüttet. Er half aber nur bedingt, als infolge eines sommerlichen Starkregens im August 2002 letztmalig das gesamte Tal unter Wasser stand. Um besser die Strömungsverhältnisse einschätzen zu können, wird heute der Pegel in der Gemeinde Kreischa gemessen.
Auf seinem 30 km langen Weg von Oberfrauendorf bis zur Mündung in die Elbe bei Dresden– Laubegast trieb der Lockwitzbach einst eine Vielzahl von Wassermühlen an.
Das Anliegen dieser Homepage ist es, an diese 26 Mühlen im Einzugsgebiet des Lockwitzbaches zu erinnern.
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