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Im Tal der Mühlen

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Quohren bei Kreischa

Das Dorf ist von Anfang an von Landwirtschaft geprägt und zieht sich entlang des kleinen Quohrener Baches. Dieser mündet am alten Sanatorium in Kreischa in dem Lockwitzbach ein. Quohren ist als slawischen Gründing in einer Urkunde von 1350 als ein Dorf zu Dohna gehörend erstmals erwähnt.

1412 gehörte es für einige Zeit der Stadt Dresden an. 1684 wurde Quohren an das kleinere Nachbardorf Zscheckwitz übergeben. Um 1785 bestand das Dorf aus insgesamt 13 Bauern, 11 Gärtnern und 11 Häuslern, sowie drei Mühlen. Der Obermühle, der Untermühle und der Königsmühle am  Dorfende zu Kreischa. Die Bauern betrieben auf dem fruchtbaren Boden besonders Weizenanbau, da sich das Stroh für das Flechten gut verkaufen ließ. Berühmt wurde Quohren allerdings durch seinen Obstanbau. 1805 zählte man hier 10 000 tragende Obstbäume, die im napoleonischen Krieg aber zum größten Teil zum Lagerfeuer und zum Bau von Befestigungen abgeschlagen wurden.

Panorama Quohren

1858 schließt Joseph Klingsohr mit den Gutsbesitzern von Quohren einen Vertrag ab, nach welchem dieselben für jeden Scheffel Land 300 Mark erhalten sollen, wenn Steinkohle gefunden wird, Der Versuchsschacht, mit dem man gegen 100 m Tiefe erreichte, brachte wenig Aussicht auf Erfolg und wurde nach 1870 zugeschüttet. Quohren blieb bis heute ein Bauerndorf mit Handwerk und Einfamilienhäusern.

1805 gründet Quohren mit dem Bau einer Schule sein eigenes Schulwesen, das in einer später errichteten Schulbau bis 1973 bestand hatte. Im Jahr 1972 verliert Quohren seine Selbständigkeit und wird nach Kreischa als Ortsteil angegliedert.

 

weitere Informationen: Wasserrad Trans Kreischa

 

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Letzte Aktualisierung: 08.06.2017 I Impressum