Im Tal der Mühlen

Letzte Aktualisierung: 05.05.2023

Brettmühle in Reinhardtsgrimma 1569 bis 1951

Die heutige Brettmühle in Reinhardtsgrimma wurde 1569 erstmals als Niedermühle erwähnt. Die Getreidemühle gehörte zum Rittergut Reinhardtsgrimma und wurde regelmäßig verpachtet. Die Mühle besaß zu jener Zeit ein oberschlächtiges Wasserrad mit einen Mahl- und einen Ölgang. Seit 1783 führt sie den heutigen Namen Brettmühle, da der Haupterwerb durch ein Sägegatter erfolgte. Der Mahlbetrieb wurde endgültig um 1899 eingestellt und so arbeitete die Mühle ausschließlich nur noch als Schneidemühle. Letztmalig erhielt die Sägemühle nach 1945 ein Neues Mühlrad. Um die Mühle weiter zu betreiben werden aus der Schneidemühle Lungkwitz der Sägemeister Eugen Thiele geholt.
Das Denkmalschutzamt Dresden hat kein Interesse am Erhalt der Mühle. So bekam die PGH Universal die Genehmigung die Mühle zur Produktionshalle umzubauen. Heute befindet sich in der Brettmühle Reinhardtsgrimma eine Katzenzucht, der Zwinger “von der Brettmühle”
1951 wurde der Sägebetrieb eingestellt. Die Gebäude werden daraufhin umgebaut und eine Stellmacherei, eine Altstoffannahme sowie eine Feinmechanische Werkstatt eingerichtet. Weitere Räume wurden zu Wohnzwecken umgebaut. Wann das Mühlrad abgebaut wurde ist nicht bekannt.